Das CYMBALUM mit der Bezeichnung auch:
CIMBAL, CIMBAAL, CIMBALOM, CIMBALUM, CZIMBALUM, CYMBAL, CYMBAAL, CYMBALIUM, CYMBALO, CYMBALOM, DULCIMER, DOULCE MELOS, HACKBRETT, HAMMERED SANTOUR, JEWISH HAMMER, SHANTOOR, SINTOUR, TAMBAL, TSIMBL, TSYMBALY, TZYMBAL, YANG-QIN…
Das Cimbalom ist ein Saiten Instrument. Er gehört zur Zither Familie. In der Euphrat Region findet man seine Spur schon 3000 Jahre vor Christus. Es wird am Vers 5, Kapitel III des Buches von Daniel in der Bibel zitiert. Das Cimbalom variiert durch die Form und die Anzahl der Saiten. Es ist Santour, Santouri, Yang Qin, Dulcimer, Psalterion, Tympanon, Cimbalom... genannt worden. Um sich ein wenig leichter in all diesen Bezeichnungen wieder zu finden kann man es im Allgemeinen so einordren:
- Psalterio in der Kategorie der gezupften Saiteninstrumente.
- Tympanon in jener der geschlagenen Saiteninstrumente.
Aber man muss wissen dass die Italiener keinen Unterschied zwischen den beiden Spielmethoden machen. Ob sie beim Spiel geschlagen oder gezupft werden, definieren sie die zwei Instrumentarten unter nur ein einzigen Namen: Salterio. Das Cimbalom hat sich in der ganze Welt verbreitet: Afghanistan, Amerika, China, Deutschland, England, Frankreich, Griechenland, Irak, Iran, Kaschemir, Mitteleuropa, Türkei...
In den Dorffesten, in den religiösen Diensten, im Kabarett, am Hof der Prinzen und der Könige, in der Oper... überall übt seinen Charme aus. Ein alter deutscher Text bezeichnet als « Himmelreicher » diejenigen welche dieses Instrument spielen.. Der Cimbalist Cyril DUPUY ist mit dieser Definition ganz einverstanden.
Dank den Vervollkommnungen, die durch Venczel Jozsef SCHUNDA in 1870 verwirklicht wurden, tritt das Cimbalom in die größten Konzertsälen der Welt ein. Ende des XIX. Jahrhundert hat der ungarische Cimbalist und Komponist Géza ALLAGA zu seiner Verbreitung viel gemacht. Einige Jahrzehnte später haben, der Zigeuner Cimbalist, Aladar RACZ und der Komponist Igor STRAVINSKY die Anwesenheit des Cimbalom in der zeitgenössischen Musik verwirklicht.
Die heutigen Cimbalom Hersteller bearbeiten das Instrument mit gewissenhaftem Fleiß. Ab dem Alter von sechs Jahren können die Schüler von ganzen Mitteleuropa Cimbalom Unterricht in speziellen Klassen folgen. Da bereiten sie „Lehrer“ oder „Interpret“ Diplomen. Junge Cimbalom Spieler bekommen eine ernsthafte Bildung nicht nur in den ungarischen, rumänischen, ukrainischen Musikhochschulen, sondern ebenfalls in anderen Ländern sowie Deutschland, die Schweiz und diese letzten Jahre auch Frankreich, insbesondere am Straßburger Konservatorium. Man kann also optimistisch sein für die Zukunft dieses Instrument welches so viel an V. J. SCHUNDA zu danken hat!
Das Cimbalom war und wird von noch fabelhaften Instrumentalisten, Improvisatoren und Komponisten gedient werden. Das Cimbalom vereinbart Klezmer sowohl auch Zigeuner, Volks, Klassische und Zeitgenössische oder Jazz Musik. Mit seiner Fähigkeit jede Melodie zu erhöhen, seine unermessliche Mitteln in Tönen, Rhythmen, Farben, seine Atmung, seine Seele ist das Cimbalom bereit an der Ausarbeitung der Musik von Morgen teilzunehmen.
Das Cimbalom von Heute wird wie ein Konzertflügel aufgerichtet. Das Instrument ist ungefähr Hundert Vierzig Zentimeter breit. Die Tiefe seiner Trapezoiden Resonanzkiste variiert zwischen Zehn und Zwanzig Zentimeter. Ungefähr Hundert Vierzig bis Hundert Sechzig Saiten, durch Gruppen von Drei oder Vier, werden angesichts ihrer Länge und ihrer starken Spannung, auf einem, von Metall verstärkten Rahmen aus Holz festgelegt. Diese Saiten, aus Stahl von Messing, sind genau dieselben des Klaviers. Die Stimmgelenke sind jenen des Klaviers ebenfalls ähnlich. Nachdem das Klavier das Cymbalom in den Schatten stellte, kann man sich freuen, daß nun das Cimbalom von den Errungenschaften des Klaviers völlig profitiert. Das Stimmen des Cymbalom ist extrem komplex und geplant um die möglich größte Stimmlage zu erhalten.
Während einer lange Zeit waren die Saiten aus Darm. Im XIV. Jahrhundert erscheinen Saiten aus Metall, was wahrscheinlich auf die Teppichindustrie zurückzuführen ist, weil diejenige Eisenfaden damals benutzte. Heute sind die Cimbalomsaiten identisch mit den Klaviersaiten. Selbst wenn man im Cimbalom Repertoire Werke findet, in welchen die Saiten gezupft sein, spielt sich das Cimbalom hauptsächlich mit Hämmern. Die verschiedenen Verkleidungsarten derselben geben viele andere Tonumfänge und erlauben einen Reiche Vielfältige Akustik, welche den ganzen Reiz des Instrumentes machen und die Komponisten zeitgenössischer Musik verführen.
Die Stäbe sind aus Holz. Sie werden ziemlich oft vom Musiker selbst hergestellt. Aber die Cimbalom Fabrikanten selbst produzieren ebenfalls davon.
Ein Hammer hat Drei Teilen: der Griff, der Stamm und der Kopf. Letzteren wird gewöhnlich mit Dampf umgebogen und folgend, meistens, von Baumwolle bedeckt, welche dann mit Faden Aufrecht erhaltet wird. Nach gewünschten Klangfülle kann der Cimbalomspieler die Hämmern roh benützen oder mit Leder, mit Metall, und auch mit Filz, in mehr oder weniger wichtigen Schichten, ausstatten.
AAuf vielen alten Dokumenten bemerkt man, daß der Cimbalomspieler schon die Hämmern zwischen dem Zeigefinger und dem Mittelfinger hält, und den Schlag mit Hilfe des Daumen kontrolliert. Heutzutage höhlt man in jedem Griff von den Hämmern einen Platzt in welchem der Zeigefinger sich leicht rutschen kann.
AAußer die Chinesen, die ihre Bambushämmern einfach zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger halten, benützen viele Cimbalomspieler in der ganzen Welt jetzt die oben beschriebenen Stabhaltung.
Der Cimbalomspieler Aladar RACZ (1886-1958), hat begonnen, die Form seiner Stäbe ab 1914 zu ändern. Er suchte das Mittel, die Blasen an den Fingern zu vermeiden, die die zahlreichen Übungsstunden verursachen. Er versuchte alle mögliche Hölzer, benutzte sogar Kork. Das Entsetzen von jedem Cimbalomspieler ist seine Hämmern fehlzuleiten, zu vergessen, zu brechen, zu verlieren... So hat auch, während er sich in Paris produzierte, Aladar RACZ einen seiner Stäbe verloren. Danach har er sich schmale Riemen aus Leder auf seinen Hämmern festgelegt, um sie an seinen Handgelenken aufrechtzuerhalten. Er hatte ebenfalls Gelenkschmerzen. So hat er das Mittel gesucht, trotz seiner Gesundheitsprobleme, eine schöne Klangfülle zu behalten. Während etwa Zehn Jahre hat er die beste Lösung gesucht, um einen Hammer zu basteln der sich leicht in die Hand nimmt. So kam er zu Hämmern mit einen runden Griff, welche Seither viele Anhänger gefunden haben.