Die biblischen Texte bezeugen, daß die Musiker ihre Rolle sowohl bei den religiösen als auch populären Festen hatten. Im Buch von Daniel in Kapitel III Vers 5 und folgend lernt man Ereignisse, die bei der Deportation des jüdischen Volkes in Babylon stattgefunden haben. Dadurch hat man die gute Überraschung, die dann gespielten Instrumente entdecken insbesondere ein Instrument, das sich aus einer Resonanzkiste zusammensetzt, mit einen Rahmen, auf dem Seiten befestigen werden: der Vorfahr des Cimbalom!
Einige denken, daß König David, Komponist zahlreicher Psalme, König Saul mit dem Spiel des Vorfahren des Cimbalom beruhigt hat... Jedenfalls bezeugen Texte, daß vom Mittelalter bis zu den nazi und stalinistischen Verfolgungen, ldie jüdischen aschkenaz Musiker das Cimbalom in seinen verschiedenen Formen gespielt haben. Einige denken sogar, daß sie die Ersten gewesen wären welche das « tsimbl » ((Cimbalom) nach Europa gebracht hätten.
Zur biblischen Zeiten war die Musik wesentlicher Bestandteil des jüdischen Kultes. Außer des Klingens des Shofar in den Gottesdienste für Rosh Hashanal und für Yom Kippur wurde die Musik nach der Zerstörung des zweiten Tempels von Jerusalem im Jahr 70, abgeschafft. Dieses in Zeichen großer Trauer. Es ist nur im Mittelalter, daß die Instrumente diskret bei religiösen Festen wie Purim wieder eingeführt wurden, Khanukah...
Eine ganze Zeit haben die hassidischen Adel « Klezmer » Musiker an Ihren Höfen gehabt, ebenso wie die Boyards ihre Zigeuner "banda" hatten. Und genauso wie die Zigeunermusiker gingen Klezmorim von Festen zu Festen von Lituanien nach Ungarn, von Rumänien nach Polen, von « shtetl » (Dorf) zu Ghetto - immer mit dem Cimbalom. Viele von ihnen haben Konzerte in ganzem Europa gegeben und haben? Sowie der Cimbalist Michal Józef GUZIKOW (1806-1887), die Bewunderung von Frédéric CHOPIN, Felix MENDELSSOHN-BARTHOLDY, Ferenc LISZT und anderer Künstler IHRES Zeitalters hervorgebracht.
In vielen Ländern, insbesondere in der Türkei oder Griechenland, war das Musikerhandwerk verachtet. Er war so laufend den Juden und den Zigeunern diese Aktivität zu lassen. Dadurch haben diese Letzten sich spontan begegnet wo Musiker aufgefordert wurden. So haben sich ihre Talente und ihre Repertoire gegenseitig bereichert. Es ist also nicht erstaunlich, daß eine rumänische Zigeuner Hora aus yiddischen Instrumenten gezogen wird oder daß ein jüdisches Klagelied sich von einer Zigeunerstimme erhebt. Und natürlich ist es nicht verwunderlich, daß man Familienamen wie REINHARDT, WEISS, BAUMGARTNER , SCHMIDT, HOFFMANN, SCHUMACHER, VILLERSTEIN... sowohl in den jüdische Gemeinschaften als auch zigeunre Gemeinschaften findet. Wahrscheinlich kommen durch das gemeinsame Spielen an Hochzeiten nicht nur musikalische Einfälle. In künstlerischen Kreisen ist es, jedenfalls, ziemlich häufig gemischten Paare « Zigeuner/Juden » zu finden.
En 1804, Alexandre Ier de Russie a décidé que les cinq millions de juifs vivant en Pologne, Lituanie, Biélorussie, Ukraine, Galicie et Moldavie devaient être confinés dans un territoire de quelques centaines de kilomètres autour de Kiev. Le fait d’être concentrés, par la force, dans une seule et même région a conduit ces Juifs à peaufiner leur art. Non seulement les Juifs de Russie étaient parqués dans une seule région, mais ils n’obtenaient guère facilement l’autorisation ni d’y circuler d’un lieu à un autre, ni de s’installer dans les villes. Privés de l’enseignement qu’ils auraient pu acquérir dans les grandes agglomérations, les musiciens juifs russes se formaient uniquement dans le cadre familial. Si cela a, certes, restreint le champ de leurs investigations artistiques, ils ont toutefois eu l’occasion de parfaire de ce fait leur art musical traditionnel. La révolution russe et ses conséquences dramatiques d’antisémitismes ont amené bien des juifs russes à fuir dans les pays plus à l’Ouest de l’Europe et Outre-Atlantique.
Von 1880 bis 1914 sahen die Vereinigten Staaten neun Millionen Einwanderer ankommen darunter vier vom österreichischen und ungarischen Kaiserreich, welche vier Millionen mehrere Hunderttausende Juden und Zigeuner begreifen, die oft für Gepäck nur ein Musikinstrument oder einfach einige Melodien haben... Sogar ohne Musikwissenschaft Analysebeweise kann man sich leicht überzeugen, daß all diese Musiker den neuen Jazz beeinflußten. Die jüdischen Musiker des Tsimbel (Cimbalom) führten übrigens ihr Instrument in die "Yiddih American Jazz Band" ein. Im Jahre 1926 schrieb der Musikkritiker SCHWERKE: « Heute ist die Jazzmusik das Derivat des amerikanischen Lebens, der hebräischen Orientalistik und von dem Rhythmus und der Negerharmonie »
Einer der bekanntesten Cimbalisten von diesem Zeitalter war der Jude Joseph MOSKOWITZ in 1879 in Rumänien geborener. Dieser Musiker hat seinen Namen ebenfalls MUSCOVICI orthographisiert. Er wurde von seinem Vater gebildet. Im Alter von elf Jahren hat Joseph MOSKOWITZ schon auf Kreuzfahrtschiffen auf der Donau gespielt. Kurz darauf wanderte er durch ganz Europa für Konzerte mit sein Cimbalum zu geben. In1908 hat er ein Engagement in Boston gehabt. Im Jahre 1913 öffnete Joseph MOSKOWITZ ein Restaurant in Manhattan in welchem Alle Juden rumänischen Ursprungs sich zusammen fanden. Im Jahre 1943 ist er nach Washington D.C. umgezogen, um im « At Michel’s » ein bekanntes französisches Restaurant, zu musizieren. Ab 1943 gab Joseph MOSKOVITZ jährliche Konzerte im Town Hall von New York. Er hat mehr als etwa hundert Zigeunertänze für Cimbalum komponiert. Nach einer sehr kurzen Krankheit ist er im Jahre 1954 verstorben. Bis zum Ende seines Lebens konnte er sein Cimbalom mit einem gewaltigen Erfolg singen machen.
Die Klezmer (Zusammenziehung der zwei hebräischen Wörter: « Instrument » und « Gesang ») Musik, obwohl sie von Laien gespielt wird, hat zum Ziel die Menschen in Gottesnähe zu bringen. Die Klezmorim schöpfen ihrem variierten Repertoire aus yiddischen Volksliedern, aus hassidischen Gesänge, sowie auch aus dem Hazanut, Melodien welche die Kantoren anstimmen wenn sie die Gläubigen in den Synagogen in den Gotteslob führen.
Nachdem « Klezmorim », zu Beginn XX. Jahrhundert, großen Erfolg hatten, erlebten sie einen großen Niedergang. Wegen der Verwirrung und die Trauer, welche dem zweiten Weltkrieg und der Shoah folgten hatten die überlebende Juden keine Lust mehr Musik anzuhören. Dazu kam noch die Tendenz zur kulturellen Assimilation und der Sionismus, welcher bei den amerikanischen Juden vorherrscht. So wurde die jüdische Volksmusik fast vergessen.
Aber glücklicherweise kennt die klezmer Musik, seit den siebziger Jahren, sowohl in Europa als in den Vereinigten Staaten, ein neuer Aufschwung indem das Cimbalom sehr beliebt ist. Was die Klezmer Musik betrifft können sie sich auf dem Genfer Website dokumentieren;
was dem Tsimbl (Cimbalom) betrifft, auf dem Website: An Introduction to the Klezmer Tsimbl
Mit Talent und von ganzem herzen nimmt regelmäßig das « Flora THALASSA Ensemble » an yiddischen Klezmer Musikfesten teil. Die Virtuosität des Cimbalisten Ludovit KOVAC kommt da blendend hervor. Bei Ihm ist sie nicht ein Selbstzweck sondern immer mit einer tiefen musikalischen Ausdruckfähigkeit verbunden.
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