Am Rückkehr seiner Reise nach Ungarn im Jahre 1910 schrieb Claude DEBUSSY was den Zigeunermusiker Bela RADICS betrifft:
« In einem banalen und herkömmlichen Kaffeesaal, gibt er den Eindruck, im Schatten der Wälder zu sitzen und sucht diese spezielle Schwermut in die Seelen welche wir bei uns so selten die Gelegenheit haben zu erleben. Schließlich würde er selbst einer Safe ihre Geheimnisse herausreißen! »
Zuhörer heutige Zigeuner Musiker würden wahrscheinlich einen ähnlichen Bericht machen.
Von der Ankunft der Zigeuner in Ungarn an wird das Cimbalom in Schriftstücken erwähnt. Der König von Ungarn SIGISMOND (1368-1437), hat die Zigeuner um die alte Stadt von Buda installiert. Ein Text erwähnt die Tatsache, daß zweimal, am 3. Mai und 13. Juli 1525, Zigeuner Cimbalisten « Pharaones », vor dem polnischem Ludwig der zweite, König von Böhmen und von Ungarn, gespielt haben. AM XVI. und XVII. Jahrhundert war es laufend, daß Zigeunerduo, ein Geiger und ein Cimbalist, in adlige ungarische Abendendgesellschaften auftraten. Ein Schriftstück von György ZRINYI, das von 1596 datiert, legt fest, daß ein Zigeuner Cimbalist die liturgische Kante begleitete, indem es nicht die Seiten seines Cimbalom mit Hämmern schlug, sondern sie kniff. Also wurde sogar die Kirchenmusik in Ungarn durch das Cimbalom belebt.
Die sehr bekannte ungarische Zigeuner Geigerin Panna CZINKA (1711-1772) hatte Ihr eigenes Ensemble. Sie war ebenfalls als Virtuose des Cimbalom bekannt. Diese Zigeunerfrau ließ sich, unter anderem, von einem Maler, in einer großartigen männlichen Militärwerberkleidung darstellen. Es ist, daß ab 1715, in das große Ungarn von damals, die Habsburger eine Freiwilligarmee aufheben wollten. Die Offiziere, die beauftragt wurden, die jungen Männer zu rekrutieren, baten ausschließlich die Zigeunermusiker im Allgemeinen ein Geiger und ein Cimbalist mit seinem kleinen tragbaren Instrument, Rekrutiertänzen vor zu spielen. Bewirkt durch die Musik knallte der Tänzer seine Stiefel mit seinen Händen, kreuzte die Füße auf einem abgehakten Rhythmus zum Schluß jedes musikalischen Satzes... Dann, von Musik unbesonnen, unterzeichnete er freiwillig seine Verpflichtung zum Militärdienst! Später erinnerte ihm das Anhören eines Zigeunermusikers die glückliche Zeit seiner Jugend. Welcher Mann erinnert sich nicht mit einer Aufregungsspitze seines Wehrdienstes ?
Wegen dieses bekannten genannten "Verbunkos", Rekrutier Tänze, aus der Zeit vor dem geswingten Wehrdienst, haben die Zigeuner Cimbalisten ganz das große Ungarn durchquert. Ihr Instrument, obwohl benutzt für das Anwerben in der österreichischen Armee, wurde so populär dass das Cimbalom das Symbol des ungarischen Nationalismus geworden ist. Sehr beliebt im ganzen österreichischen - ungarischen Imperium hat das Cimbalom viele Berufungen unter den Zigeunermusikern, sogar lang nach dem Untergang des Imperiums, erweckt. Echte Zigeuner Cimbalisten Dynastien haben sich gebildet: die DINICU, die GERENCSER, die IORDACHE, die KILARY, die KISS, die LAKATOS, die LUKA, die RACZ, die RADICS...
Unter dem zweiten Imperium und die dritte Republik, den Weltausstellungen von Paris anläßlich, haben die, mit Cimbalisten Zigeuner Musiker Ensemble, ein beträchtlicher Erfolg. gehabt. Folglich haben sie in Restaurants, in Kaffee und in Brauerein eingedrungen. Von den Kostümen der ungarischen Kavallerie begleitet wurden sie schnell die Helden von Operetten der "Belle Epoque". Ein Journalist war in 1867 überzeugt dass das Zigeuner Orchester von Ferenc DUDAS « PATIKARUS » genannt, der Schwarm von Paris war. Der Cimbalist seines Ensemble, Pal MAKEY, begeisterte seine Zuhörer. Er produzierte sich auf dem Champs de Mars in einer wiederhergestellten Wiener Brauerei. Der Zar Alexandre III kam ihn dort anhören. An der Ausstellung von 1878 machte ein anderes Zigeuner Ensemble die Herzen, dirigiert von Lajos BERKES. Schwenken. Immer wieder waren Cimbalisten Mitglieder von jedem dieser unzähligen Zigeunerformationen, die kamen sich im Ausland zu produzieren.
Oben; PATIKARUS, das so genannte Ensemble von Ferenc DUDAS, PATIKARUS. Dieses Pseudonym bedeutet, Apotheker. Man hat es ihm gegeben, denn man glaubte, daß er so herrlich spielte, daß seine Musik die Krankheiten am gleichen als von einem Pharmazeuten hergestellten Arzneimitteln, heilen konnte.
Nach der sowjetischen Revolution folgten zahlreiche Zigeunermusiker den Ausgewanderten den russischen Adeln und Bürgertums, die nach Frankreich flüchteten. Die russischen Kabarette in der franzoschen Hauptstadt vermehrten sich geschwind. Zwischen den zwei Weltkriegen erfreuten die Zigeunermusiker bis zum Morgengrauen die Pariser Nächte. In seinem Roman « Prinzen Nächte », erwähnt Joseph KESSEL sie mit großer Leidenschaft. CHALIAPINE, PICASSO, HEIFETZ, COCTEAU... waren ihre bedingungslose.
Hier sollen die so zahlreichen Zigeunermusiker deren Instrumente sich in den nazis Konzentrationslagern vor immer verschwiegen, gewürdigt, werden. Ihre überlebenden Angehörigen der Lager des Todes, behaupten daß ihre Virtuosität, ihre Repertoire und ihre musikalischen Kenntnisse beeindruckend waren. Wegen ihres Massakers sind uns nun mehrfacher Schätze entzogen: ihre nicht geschriebene Musik, ihre instrumentalen Techniken und die Übertragung ihres Wissens.
Wenn man es wünscht, kann man das Thema vertiefen kann man noch viel an den folgenden Website lernen :Er gab eine Zeit, wo man 8000 aktive Musiker in Budapest zählte. Vor etwa zehn Jahren konnte man noch leicht unter den Charme eines Zigeunercymbalisten in Paris, Venedig, Berlin, Brüssel, Wien und natürlich in Beograd, Bukarest, Prag, Zagreb... fallen. Alle großen Städte und sogar die kleinsten Dörfer der osteuropäischen Länder hatten ihre verpflichtenden Zigeunermusiker und also Cimbalisten in Schickrestaurants oder kleine Kneipen. Jetzt aber, sogar in Budapest, weltweite Hauptstadt des Cimbaloms zählt man solche Stellen mit den Fingern nur einer Hand!!! Einige glückliche Cimbalisten haben sich eine Stelle in einem großen philharmonischen oder populären Orchester gefunden und leben dadurch noch von ihrer Kunst. Die anderen verkaufen ihre Instrumente, um eine elektrische Gitarre zu kaufen oder das Disc-Jockey Werkzeug...
Die Zeiten sind für die Cimbalisten sowie auch andere Instrumenten Spieler hart geworden. Einige Zigeunerfamilien wo es seit Jahrhunderten von Tradition war, seinen Kindern das musikalische Wissen zu übermitteln, verzichten darauf, es zu machen, denn sie sehen keine Zukunft mehr in diesem Beruf. Allerdings ist trotz allem ist die Liste der aktive Cimbalom Zigeunerursprungsvirtuosen heute noch lang: Kalman BALOGH, Valeria CASCAVAL, Benedek CSIK, Nicolae Bob STANESCU... Jeder gibt dem Cimbalom das Beste von sich selbst. Sie übermitteln die Fackel. Es wird noch Zigeuner Cimbalisten geben. Die Ablösung ist trotzdem da. Es reicht aus, Cimbalisten Wettbewerb und zu erleben, um festzustellen, daß die jungen Elemente nicht fehlen.
Nicolae Bob STNESCU
Man müßte auch die türkische, ukrainische bulgarische, iranische, polnische, russische, serbische, slowakisch, tschechische... Zigeuner Cimbalisten erwähnen. Ich hoffe sie werden sich melden so dass sie dieser Website sich erweitern wird.